Alarm & Sicherheit — Geprüfte Betriebe in ganz Deutschland
Einbruchschutz, Videoüberwachung und intelligente Zutrittssysteme geben Ihnen die Sicherheit, die Ihr Zuhause verdient. In Deutschland wird statistisch alle 4 Minuten eingebrochen — und der Trend zu Smart-Home-Sicherheitslösungen wächst rasant. Professionelle Sicherheitstechniker analysieren die Schwachstellen Ihres Gebäudes und installieren maßgeschneiderte Sicherheitssysteme: Alarmanlagen, Videoüberwachung, Türsprechanlagen, Smart Locks und mechanische Sicherungen. Auch die KfW fördert Einbruchschutzmaßnahmen mit attraktiven Zuschüssen.
Was kostet Alarm & Sicherheit?
Die Kosten für Sicherheitstechnik hängen vom Umfang der Maßnahmen und der gewählten Systemqualität ab. Schon einfache Maßnahmen wie Pilzkopfverriegelungen an Fenstern reduzieren das Einbruchrisiko erheblich.
Funk-Alarmanlage (EFH)
1.500–5.000 €
Kabelgebundene Alarmanlage
3.000–8.000 €
Videoüberwachung (4 Kameras)
500–3.000 €
Smart Lock (pro Tür)
200–600 €
Türsprechanlage (Video)
500–2.000 €
KfW-Förderung Einbruchschutz
bis 1.600 € Zuschuss
Welche Faktoren beeinflussen den Preis?
Preisunterschiede ergeben sich aus der Systemqualität (VdS-zertifiziert vs. Consumer-Produkte), der Anzahl der Sensoren und Kameras, der Art der Alarmaufschaltung (Polizei, Wachdienst) und der Smart-Home-Integration. VdS-zertifizierte Anlagen sind Voraussetzung für die KfW-Förderung und eine Reduzierung der Versicherungsprämie. Monatliche Kosten für eine Wachdienstaufschaltung betragen 15–50 Euro.
Ablauf — So funktioniert’s
Schwachstellenanalyse
Der Sicherheitstechniker begutachtet Ihr Gebäude: Fenster, Türen, Kellerzugänge, Garten und Beleuchtung werden auf Einbruchsrisiken geprüft. Statistisch sind Fenster und Terrassentüren die häufigsten Einstiegspunkte.
Sicherheitskonzept & Angebot
Auf Basis der Analyse wird ein individuelles Sicherheitskonzept erstellt: mechanische Sicherungen, elektronische Überwachung, Smart-Home-Integration und ggf. Aufschaltung auf einen Wachdienst.
Installation der Systeme
Alarmsensoren, Kameras, Türsprechanlage und Smart Locks werden installiert und verkabelt. Funkbasierte Systeme sind schneller installiert, kabelgebundene bieten höhere Zuverlässigkeit.
Konfiguration & Vernetzung
Alle Komponenten werden programmiert, vernetzt und in die Smart-Home-App integriert. Alarmzonen, Benachrichtigungen und Szenarien werden nach Ihren Wünschen eingerichtet.
Einweisung & Wartungsvertrag
Sie erhalten eine ausführliche Einweisung in die Bedienung aller Systeme. Ein Wartungsvertrag (jährliche Prüfung) sichert die Funktionsfähigkeit und ist für VdS-Zertifizierung erforderlich.
Häufige Fragen
Welche Alarmanlage ist die richtige für mein Haus?
Für Einfamilienhäuser empfiehlt sich eine Funk-Alarmanlage mit VdS-Zertifizierung: einfache Installation ohne Kabelverlegung, zuverlässig und erweiterbar. Für höchste Sicherheit (z. B. bei Wertgegenständen) ist eine kabelgebundene Anlage mit Aufschaltung auf einen VdS-Wachdienst die beste Wahl.
Was bringt Videoüberwachung wirklich?
Kameras schrecken nachweislich ab — Studien zeigen, dass sichtbare Kameras das Einbruchrisiko um 50–60 Prozent senken. Moderne IP-Kameras bieten Full-HD, Nachtsicht, Bewegungserkennung und Push-Benachrichtigungen aufs Smartphone. Wichtig: Die Kamera darf nur Ihr eigenes Grundstück erfassen (DSGVO).
Lohnt sich ein Smart Lock?
Smart Locks bieten Komfort (schlüsselloser Zugang per App, Code oder Fingerabdruck) und Sicherheit (Zugangsprotokoll, temporäre Codes für Handwerker). Kosten: 200–600 Euro pro Tür. Achten Sie auf Notöffnungsmechanismus (mechanischer Schlüssel als Backup) und eine VdS-Zertifizierung.
Gibt es Förderung für Einbruchschutz?
Die KfW fördert Einbruchschutzmaßnahmen im Programm 455-E mit bis zu 1.600 Euro Zuschuss (10 Prozent der förderfähigen Kosten). Förderfähig sind: einbruchhemmende Türen und Fenster (ab RC2), Alarmanlagen, Videoüberwachung und mechanische Sicherungen. Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden.
Funk oder Kabel — welches Alarmsystem ist zuverlässiger?
Kabelgebundene Systeme gelten als zuverlässiger, da sie nicht gestört werden können. Moderne Funksysteme (868 MHz, verschlüsselt) sind aber ebenfalls sehr sicher und deutlich einfacher zu installieren. Für Nachrüstungen im Bestand ist Funk fast immer die bessere Wahl, für Neubauten empfiehlt sich eine Kabelverlegung.
Was kostet ein Wachdienst-Aufschaltung?
Die monatlichen Kosten für eine Aufschaltung auf eine VdS-zertifizierte Notruf- und Serviceleitstelle betragen 15–50 Euro. Im Alarmfall wird zuerst versucht, Sie telefonisch zu erreichen. Ist das nicht möglich, fährt ein Wachmann zum Objekt. Für die Polizeiaufschaltung ist eine VdS-Klasse-A-Anlage Voraussetzung.
Welche mechanischen Sicherungen sind sinnvoll?
Die polizeiliche Beratung empfiehlt: Pilzkopfverriegelungen an Fenstern (50–150 Euro/Fenster), Querriegel an der Haustür (100–300 Euro), Zusatzschlösser an Kellerfenstern und abschließbare Fenstergriffe. Diese einfachen Maßnahmen verhindern 80 Prozent der Einbruchsversuche, da die meisten Einbrecher nach 3 Minuten aufgeben.
Kann ich Sicherheitstechnik in mein Smart Home integrieren?
Ja, moderne Sicherheitssysteme lassen sich nahtlos in Smart-Home-Plattformen (Apple HomeKit, Google Home, Amazon Alexa) integrieren. Szenarien wie 'Abwesenheitsmodus' (Licht simuliert Anwesenheit, Alarmanlage scharf, Kamera aktiv) lassen sich per App oder Zeitsteuerung automatisieren.
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