Dach & Fassade — Geprüfte Betriebe in ganz Deutschland
Das Dach schützt Ihr Haus vor Wind, Regen, Schnee und extremer Hitze — und ist gleichzeitig einer der größten Energieverlustpunkte. Bis zu 30 Prozent der Heizenergie entweichen über ein ungedämmtes Dach. Qualifizierte Dachdecker kümmern sich um Neueindeckungen, Dachsanierungen, Dachfenster, Dämmungen und Fassadenarbeiten. Ob Steildach mit Tonziegeln, Flachdach mit Bitumenbahnen oder begrüntes Dach: Professionelle Dacharbeiten sichern die Substanz Ihres Hauses für Jahrzehnte.
Was kostet Dach & Fassade?
Die Kosten für Dacharbeiten variieren stark je nach Dachtyp, Material und Umfang. Große Kostentreiber sind die Gerüststellung und der Zustand der vorhandenen Dachkonstruktion.
Neueindeckung Steildach
100–250 €/m²
Aufsparrendämmung
150–250 €/m²
Zwischensparrendämmung
50–100 €/m²
Flachdachsanierung
50–120 €/m²
Dachfenster einbauen (Velux o.ä.)
1.500–4.000 € pro Fenster
Gerüst (pauschal)
1.500–3.000 €
Welche Faktoren beeinflussen den Preis?
Die Kosten werden beeinflusst durch die Dachfläche, das Eindeckungsmaterial (Tonziegel, Betondachsteine, Schiefer), den Dämmstandard, den Zustand des Dachstuhls und ob Gauben oder Dachfenster eingebaut werden. Für Dachdämmungen im Rahmen einer energetischen Sanierung fördert das BAFA 15 Prozent der Kosten (mit individuellem Sanierungsfahrplan sogar 20 Prozent).
Staatliche Förderung
Förderung für Dach
Ablauf — So funktioniert’s
Dachinspektion & Zustandsbewertung
Der Dachdecker begutachtet den Zustand von Eindeckung, Lattung, Unterspannbahn und Dachstuhl. Feuchtigkeitsschäden und Schädlingsbefall werden dokumentiert.
Planung & Kostenvoranschlag
Sie erhalten einen detaillierten Kostenvoranschlag mit Angaben zu Material, Arbeitsaufwand, Gerüstkosten und Zeitplan. Bei Bedarf wird ein Statiker hinzugezogen.
Gerüststellung & Sicherung
Das Gerüst wird aufgestellt und die Absturzsicherung montiert. Bei bewohnten Gebäuden werden Schutzmaßnahmen gegen Staub und Lärm getroffen.
Dacharbeiten & Dämmung
Alte Eindeckung wird entfernt, der Dachstuhl bei Bedarf saniert, die Dämmung eingebracht und die neue Eindeckung fachgerecht verlegt. Anschlüsse und Durchdringungen werden sorgfältig abgedichtet.
Endkontrolle & Dokumentation
Der Dachdecker führt eine Endkontrolle durch, prüft alle Anschlüsse und Kehlen und dokumentiert die Arbeiten mit Fotos. Sie erhalten eine Gewährleistungserklärung.
Häufige Fragen
Wie erkenne ich, dass mein Dach saniert werden muss?
Typische Anzeichen sind: gebrochene oder verschobene Ziegel, Moos- und Flechtenbefall, feuchte Stellen auf dem Dachboden, steigende Heizkosten, Zugluft unterm Dach und sichtbare Frostschäden an der Eindeckung. Ab einem Alter von 40–50 Jahren ist eine Komplettsanierung meist wirtschaftlicher als Einzelreparaturen.
Aufsparrendämmung oder Zwischensparrendämmung?
Die Aufsparrendämmung ist die effektivste Variante (keine Wärmebrücken), aber auch die teuerste, da die gesamte Eindeckung abgenommen werden muss. Die Zwischensparrendämmung ist deutlich günstiger und bei intakter Eindeckung möglich, erreicht aber geringere Dämmwerte. Kombination beider Varianten ist ideal.
Brauche ich eine Baugenehmigung für Dacharbeiten?
Eine reine Neueindeckung ist in der Regel genehmigungsfrei. Bei Dachaufstockungen, Gauben, Dachterrassen oder einer wesentlichen Änderung der Dachform ist eine Baugenehmigung erforderlich. Im Geltungsbereich eines Bebauungsplans können auch Materialvorgaben gelten. Ihr Dachdecker kennt die lokalen Vorschriften.
Welches Dacheindeckungsmaterial ist das beste?
Tonziegel sind der Klassiker: langlebig (80–100 Jahre), farb- und formbeständig. Betondachsteine sind günstiger, aber schwerer. Schiefer ist optisch hochwertig und extrem langlebig. Metalldächer (Zink, Kupfer) eignen sich für Flachdächer und moderne Architektur. Die Wahl hängt von Optik, Budget und Dachneigung ab.
Wie lange dauert eine Dachsanierung?
Eine Neueindeckung eines Einfamilienhauses (ca. 150 m²) dauert 1–2 Wochen. Mit Dämmung und Dachfenstereinbau rechnen Sie mit 2–3 Wochen. Gerüstauf- und -abbau kommen jeweils mit 1–2 Tagen hinzu. Planen Sie die Arbeiten für die trockene Jahreszeit (April bis Oktober).
Welche Förderung gibt es für Dachdämmung?
Das BAFA fördert Dachdämmungen als Einzelmaßnahme mit 15 Prozent der förderfähigen Kosten (max. 30.000 Euro pro Wohneinheit). Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erhöht sich der Fördersatz auf 20 Prozent. Voraussetzung: U-Wert ≤ 0,14 W/m²K und Begleitung durch einen Energieeffizienz-Experten.
Kann ich gleichzeitig eine Solaranlage installieren?
Ja, und das ist sogar empfehlenswert: Wenn das Dach ohnehin erneuert wird, spart die gleichzeitige PV-Installation Gerüstkosten und doppelte Montage. Der Dachdecker bereitet die Dachhaken vor, der Solarteur montiert anschließend die Module. Indach-Systeme ersetzen sogar die Dachziegel.
Was kostet eine Dachbegrünung?
Eine extensive Dachbegrünung (Sedum, niedrige Kräuter) kostet 30–60 Euro pro Quadratmeter inklusive Aufbau. Intensive Begrünungen (begehbar, mit Sträuchern) kosten 80–150 Euro pro Quadratmeter. Die Statik muss geprüft werden, da eine Begrünung 60–150 kg/m² Zusatzlast bedeutet. Viele Kommunen fördern Dachbegrünungen.
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