Solaranlage & PV — Geprüfte Betriebe in ganz Deutschland
Die Installation einer Photovoltaikanlage ist eine der rentabelsten Investitionen in Ihr Eigenheim. Mit einer PV-Anlage erzeugen Sie Ihren eigenen Strom, senken Ihre Energiekosten dauerhaft und leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Ob Aufdach-Montage auf dem Schrägdach, Flachdach-Aufständerung oder eine integrierte Indach-Lösung: Geprüfte Solarteure in Ihrer Region planen Ihre Anlage individuell nach Dachausrichtung, Neigungswinkel und Ihrem Stromverbrauch. Auch die Kombination mit einem Batteriespeicher wird immer beliebter, um den Eigenverbrauch auf bis zu 80 Prozent zu steigern.
Was kostet Solaranlage & PV?
Die Kosten einer Solaranlage hängen maßgeblich von der Anlagengröße, dem Modultyp und dem gewählten Montagesystem ab. Ein Batteriespeicher erhöht die Investition, verkürzt aber die Amortisationszeit durch höheren Eigenverbrauch.
5 kWp Anlage (ca. 30 m² Dachfläche)
7.000–9.000 €
10 kWp Anlage (ca. 60 m² Dachfläche)
12.000–16.000 €
15 kWp Anlage (ca. 90 m² Dachfläche)
17.000–22.000 €
Batteriespeicher (5–10 kWh)
4.000–10.000 €
Einspeisevergütung 2026
8,03 ct/kWh
Amortisationsdauer
8–12 Jahre
Welche Faktoren beeinflussen den Preis?
Entscheidende Preisfaktoren sind der Dachtyp (Schrägdach vs. Flachdach), die Modulqualität (monokristallin, bifazial), ob ein Speicher integriert wird, regionale Installationskosten und eventuelle Gerüstkosten. Die Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen bis 30 kWp entfällt seit 2023. Hinzu kommen laufende Kosten für Versicherung (ca. 50–100 Euro pro Jahr) und gelegentliche Wartung.
Staatliche Förderung
Förderung für Solar
Ablauf — So funktioniert’s
Standortanalyse & Beratung
Der Solarteur prüft Ihre Dachfläche, Ausrichtung, Verschattung und den Zustand der Dachkonstruktion. Auf Basis Ihres Stromverbrauchs wird die optimale Anlagengröße berechnet.
Anlagenplanung & Angebot
Sie erhalten ein detailliertes Angebot mit Modulbelegungsplan, Ertragsprognose, Amortisationsrechnung und Informationen zu möglichen Förderprogrammen.
Genehmigung & Netzanmeldung
Der Betrieb übernimmt die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister. Bei denkmalgeschützten Gebäuden wird eine Baugenehmigung eingeholt.
Montage & Elektroinstallation
Die Module werden auf dem Dach montiert, der Wechselrichter installiert und die gesamte Anlage fachgerecht an Ihr Hausnetz angeschlossen. Dauer: 1–3 Tage.
Inbetriebnahme & Abnahme
Nach der Zählerinstallation durch den Netzbetreiber wird die Anlage in Betrieb genommen. Sie erhalten eine Dokumentation und Einweisung in das Monitoring-System.
Häufige Fragen
Lohnt sich eine Solaranlage in Deutschland noch?
Ja, eine PV-Anlage rechnet sich nach wie vor. Durch die gestiegenen Strompreise (aktuell ca. 35 ct/kWh) und die Einsparung bei der Mehrwertsteuer liegt die Rendite bei 5–8 Prozent pro Jahr. Mit Speicher steigern Sie den Eigenverbrauch auf 60–80 Prozent und werden noch unabhängiger vom Energiemarkt.
Wie groß sollte meine PV-Anlage sein?
Als Faustregel gilt: Pro 1.000 kWh Jahresverbrauch benötigen Sie ca. 1 kWp Leistung. Ein durchschnittlicher 4-Personen-Haushalt verbraucht 4.000–5.000 kWh und profitiert von einer 8–10 kWp Anlage. Ihr Solarteur berechnet die optimale Größe anhand Ihres tatsächlichen Verbrauchs und der Dachgegebenheiten.
Brauche ich einen Batteriespeicher?
Ein Speicher lohnt sich besonders, wenn Sie tagsüber wenig Strom verbrauchen und den Solarstrom abends nutzen möchten. Wirtschaftlich sinnvoll ist ein Speicher ab ca. 5 kWh Kapazität in Kombination mit einer Anlage ab 7 kWp. Die Speicherpreise sind in den letzten Jahren deutlich gesunken.
Wie lange dauert die Installation einer Solaranlage?
Die reine Montage dauert bei einem Einfamilienhaus in der Regel 1–3 Arbeitstage. Vom Erstgespräch bis zur Inbetriebnahme vergehen allerdings 4–12 Wochen, da Netzanmeldung und Zählerinstallation durch den Netzbetreiber Zeit benötigen.
Welche Förderungen gibt es für Solaranlagen?
Neben der Einspeisevergütung nach EEG (8,03 ct/kWh für Anlagen bis 10 kWp) bieten viele Bundesländer und Kommunen zusätzliche Förderprogramme für Speicher und PV-Anlagen. Die KfW vergibt zinsgünstige Kredite. Ihr Solarteur informiert Sie über aktuelle regionale Fördermöglichkeiten.
Was passiert bei Schnee und Wolken?
Moderne PV-Module erzeugen auch bei diffusem Licht Strom, wenngleich weniger als bei direkter Sonneneinstrahlung. In Deutschland liegt der durchschnittliche Jahresertrag bei 900–1.100 kWh pro kWp. Schnee rutscht bei ausreichender Neigung (ab 20 Grad) von selbst ab.
Wie wartungsintensiv ist eine Solaranlage?
PV-Anlagen sind nahezu wartungsfrei. Eine jährliche Sichtprüfung und gelegentliche Reinigung (alle 3–5 Jahre) reichen aus. Der Wechselrichter hat eine Lebensdauer von 10–15 Jahren und muss dann ausgetauscht werden. Die Module selbst halten 25–30 Jahre und darüber hinaus.
Kann ich mein Elektroauto mit Solarstrom laden?
Ja, die Kombination aus PV-Anlage, Speicher und Wallbox ist ideal. Mit einer 10 kWp Anlage können Sie ca. 10.000–15.000 km pro Jahr solar laden. Viele Solarteure bieten die Installation der Wallbox als Komplettpaket an — so sparen Sie sich den separaten Elektrikertermin.
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